Sonntag, 3. Juli 2011

Goodbye Armidale!!!

The Winter is long and Qi must move on!!!

Every farewell is hard and I find this one particularly painful. I have been trying to put all my feelings into a few sentences to say goodbye, but i have realised, it is impossible. Currently there are so many different thoughts racing through my mind and they are confusing me to no avail. I mean I am feeling sort of relieved that I am finally on my way to escape the unbearable Armidale cold^^, but on the other hand I am very sorry to be saying farewell to  all the wonderful people within the school community.

Frankly, I learned heaps from you guys and certainly I have changed during the past year. I didn´t only gain the skills of knitting, making lanterns, cooking some Aussie BBQs  I got a life lesson by you-amazing Waldorf people- how to be more open minded, kind, generous, relaxed... maybe just Aussie.

There is nothing else to do than to be grateful and say thank you. Thanks everyone for your constant smiles, lovely words and contributions to make my stay a fantastic and unforgettable time(especially the people who eagerly employed me and made my social life in Armidale^^ and travels through Australia affordable). Thank you to all the staff and Gaynor, who gave me this great opportunity to just be here and experience teaching and heaps more. Of course Nathalie, Charles, Laura and Alex deserve my deepest gratitude. Now they are not only my Aussie family also these gorgeous people have become my friends for the rest of my life.

Last but not least to all my special,sweet Steiner-kids. I assume I have done my job thoroughly at the school°°, but it was only possible with all your helpful support.I hope you will remember me as the big buddy or funny cheese, reliable babysitter, scaredy camp company... What I want to express is: I am aware that I will miss all of you, so please do not forget me.

“Our work is done, our day is past,
We go our separate way.
I will hold tight and fast,
What i have learnt today.
I`ve given with my heart and mind, the effort that needs.
I will strive to find in me: good thoughts, good words, good deeds.”

-Class three`s goodbye verse by Joanne






German class


winter festival

class 5 and 6

class 1

class 2

class 7and 8

class 3

Farewell Dinner with Armidale friends





Thanks everyone, I am gonna miss u heaps...

With Love

QIrs

Dienstag, 14. Juni 2011

Goodbye Jenni!!!

Hallo, meine lieben Leser,

die Zeit vergeht schnell und nun befinde ich mich relativ am Ende meines australischen Traumes. Zurzeit  beschäftige ich mich sehr viel mit meiner Zukunft, nämlich meinem Studium Back Home, denn Traum ist lediglich nur ein Traum und aus einem Traum muss man irgendwann aufwachen, dann ist die Realität angesagt…

Ich will auf keinen Fall den Eindruck vermitteln, dass ich gar nicht nach Hause möchte. Das stimmt nicht. Der Winter hat Armidale schon seit einigen Wochen erreicht. Wenn ich manchmal in meinem „Pandakostüm“ bei Minus-Graden mit dem Hund Gassi gehe und dabei unbewusst irgendwelche komischen Weihnachtslieder ansinge, denke ich an EUCH in entferntem, fast hochsommerlichem Deutschland. Die Frustrationstheorie erklärt sich hier von selbst. Spaß beiseite, seit es so kalt geworden ist, freue ich mich echt euch bald alle zu sehen und auf der anderen Seite bin ich auch gespannt auf das künftige Uni-leben.

Am Donnerstag war Jennis letzter Schultag und am Freitagabend hatten wir unsere gemeinsame Abschiedsfeier. Viele Armidale-friends waren da und ich hatte sogar eine alte Dortmunderin als Special-guest auf meiner Farewell-Party begrüßen zu dürfen. Vanessa(mit welcher ich die Ostkünste von Cairns bis nach Brisbane gereist bin und auch schon auf meiner Abschiedsfete in Dortmund war) besuchte mich für ein paar Tage. Anyway unsere gemeinsame Abschiedsparty war sehr lustig und alles war friedlich und sogar teilweise emotional verlaufen. Inzwischen ist Jenni nicht nur eine Arbeitskollegin sondern auch eine sehr gute Freundin geworden. Wir hatten eine lustige gemeinsame Zeit an der Schule und verbrachten unzählige Armidaleabende und unvergessliche Trips usw. zusammen. Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft, Jenni und wir sehen uns bald in Deutschland!!!
Jennis Last Day at School


Als ich mich am Sonntag von Vanessa und Jenni verabschiedete, realisierte ich, dass ich in einigen Wochen hier allen auch lebe wohl sagen werde. Sad, sad, sad…

Euer allmählich vom Traum aufwachender Qi
Goodbye Jenni!!!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Survival-Camp!!!

Minus 6 Grad in der Nacht, 15 Kg Hiking-bag auf dem Rücken, 15 Km-Wanderung per Tag… diese sind nicht unbedingt die idealen Voraussetzungen für ein fünftägiges Schoolcamp der Jahrgangstufen 7 und 8 in einem National Park. Das Abenteuer bereits startet, wenn die 17 12 bis 13-jährige die Zivilisation verließen und sich von Eltern in New England National Park verabschiedet wurden.
New England National Park
Die erste Nacht in der Wildnis war die kälteste(vielleicht Minus 6,7 oder 8), da the Point Look Out, wo wir gecampt haben, auf ca. 1200m Höhe liegt. Oho, es war A°°°° kalt und ihr hättet mich sehen müssen, wie ich gekleidet war. Einige fragten, wo kam der Pandabär her? Spaß, das war übertrieben, ich sah nämlich viel schmuseliger aus als ein Pandabär^^ mit meinen gefühlten 20 Pullis und Tshirts, 10 langen Hosen, 5 paar Socken und natürlich Mütze, Handschuhe und Schal im Gesamtpaket. Die Mission war einfach die erste Nacht zu überleben, mir wurde gesagt nach der ersten Nacht gehen wir Richtung Tal und dann würde es immer wärmer(also keine Minus-Grade) werden. Auf jeden Fall der zweite Tag begann um 4 Uhr morgens(wohl gemerkt), als ich fast schwitzend in meinen 4 Schlafsäcken aufgeweckt wurde. Um 7 Uhr brach unser erster Wanderungstag an. Es war echt ein langer Tag, obwohl wir die ganze Zeit fast bergab gingen. Vielleicht war ich einfach nicht der wahre Backpacker und nicht gewohnt eine schwere Tasche auf dem Rücken zu haben. Nach ca. 17Km und es immer dunkler wurde und ich fragte mich ungeduldig, ob es eine heiße Dusche an unserem Campingplatz gäbe. Als wir endlich einen kleinen Fluss mit einer freien Sandfläche entdeckten, schickte Bob(unser Leader) uns zum Holzsammeln. Ich fragte ihn verzweifelt, ob wir hier übernachten werden würden. Ausdruckslos und entschlossen nickte er. Ich dachte, er muss das ernst gemeint haben. Es war ernst und gleichzeitig platzte mein Traum mit der heißen Dusche, obwohl die meinen Schultern gut getan hätte. Aber als wir an unserem Feuer saßen und uns irgendwelche Geistergeschichten von Joseph(Lehrer) anhörten, verschwand plötzlich unser Schmerz, na ja mindestens für ein paar Minute^^. Um halb 9 träumte ich bereits von nächstem Tag…


So ähnlich verliefen die folgenden Tage, wir standen um 6 Uhr auf und hatten eine Suppe und eine Besprechung über den vergangen Tag beim Frühstück. Wir wanderten durch unzählige Regenwälder, kletterten hohe Felsen und überquerten eiskalte Flüsse…und freuten uns den ganzen Tag auf die heiße Chinesischpackungsnudel in unseren Tassen am Abendlagerfeuer.
Bob
A Red-bellied black Snake at our track
Am vorletzten Tag wurde ich sogar ermutigt ins Wasser zu gehen. Bevor ich diesen Teil erzähle, würde ich gern fragen: kennt ihr alle den Film „Titanic“ und dessen Schlussteil? Ich kann euch genau beschreiben wie kalt das Wasser war: wie 1000 Nadelstiche in deinem Körper und nun weiß ich auch warum so viele Menschen in diesem Film gestorben sind… Ihr könnt euch dann vorstellen, wie stolz ich war, einer der Überlebenden des Bellingenrivers zu sein.

Endlich am letzten Tag nach einer Schlammigen Wandertour, begrüßten die Eltern am anderen Ende des National Parks die Krieger des Jungles mit leckerem Essen. Wir waren dreckig, aber es war uns gleichgültig und wir schlangen, als ob wir zwei Wochen nichts zu essen bekamen.

Zurück zur Zivilisation und zu Hause war man erst bewusst, wie glücklich man war. Man schätzte nun viele kleinen Dinge im Alltag wie: Wasserhahnwasser, heißes Essen und sogar einen richtigen Toilettengang usw. Das Camp war unvergesslich sowohl für mich als auch für die 17 tapferen Steinerkids. Es war zwar das erste Mal, aber wir alle haben es gut überstanden, auch wenn es zwischendurch ein kleines Beschweren gab(wirklich nur ein kleines^^)

Danke an alle, die diese einmalige abenteuerliche Erfahrung so unvergesslich gemacht haben!!!
Euer Überlebenskünstler Qi

Samstag, 7. Mai 2011

Last Road Trip: Cairns to Brisbane

Hallo, meine lieben und treuen Leser,


ich hoffe ihr hattet eine schöne Osternzeit und viele von euch feiern wahrscheinlich die gute Stimmung in mehr als frühlingshaftem Dortmund. Ich beneide alle BVB- Fans, die in Dortmund dieser Wahnsinnsatmosphäre hautnah dabei sein können. naja... ich gönne euch das^^

Eine Woche vor meinen letzten Ferien gab es einige Veränderungen für meine Urlaubsplanung: Rafael teilte mir kurzfristig mit, dass er nicht an dem Urlaub teilnehmen konnte, welches für mich bedeutete: kein Reisepartner, kein Auto und keine Idee was ich machen konnte. Ich war ein wenig verzweifelt und hilflos. Wie spontan Australien ist, meldete sich Vanessa(eine Freundin aus Dortmund, welche seit langem auch in Australien unterwegs ist) bei mir und plötzlich schwebte die Überlegung mit ihr gemeinsam die Ostküste zu bereisen in der Luft. ..

Als ich im Auto einer Armidale Freundin saß, welche auch zufällig direkt am Ferienbeginn nach Brisbane fuhr, war ich erleichtert und froh, da ich mich echt müde gefühlt habe von vielen Arbeiten in den letzten Monaten und nun dem Urlaub endlich näher kam. Nach einer easy 5 Stunden Autofahrt erreichten wir Brisbane und ich musste dann anschließend sofort zum Flughafen um den Flieger nach Cairns zu bekommen. Um Mittenacht kam ich in der Stadt der Backpackers an und traf mich sofort mit zwei Amerikanischen Freunden, welche ich im Sommer in Melbourne bereits kennen gelernt habe. Es tat gut als Mac und Austin mich an unserem Hostel "Asylum" empfingen.

In Cairns blieb ich mit den Jungs für 5 Tage und in der Zeit haben wir uns hauptsächlich entspannt, da Cairns an sich klein war und somit nicht viele kulturellen Ausgangspunkte zur Verfügung standen. Wichtig zu erwähnen ist die Tagestour, als viele aus unserem Hostel gemeinsam einen kleinen Bus mieteten um die Tableland-area unter Cairns zu erkunden. Das war ein super schöner Tag mit 12 Leuten aus der ganzen Welt und wir verstanden uns alle auf Anhieb. So sahen wir gemeinsam verschiedene Wasserfälle, schwammen in einem See und hatten selbstverständlich Bier beim BBQ.
Josephine Fall

Port Douglas

Das Leben in Cairns war nicht schlecht, jedoch wurde ich schnell satt von den gemütlichen langen Schlafen^^, unzähligen Strandgängen und ausreichenden gehirnzellenabtötenden Parties. So war ich echt froh, Vanessa endlich nach einer langen Zeit wieder zusehen und mit ihr endlich die lange Ostküste unsicher zu machen.

Zufällig kannte Vanessa Sebastian, welcher einen Campervan hatte und genau dieselbe Route von Cains nach Brisbane wollte. So waren wir sofort ein Team, welches aus zwei Süddeutschen Sebastian und Kim und zwei unschlagbaren ultimativen Dortmundern bestand^^. Unmittelbar hat auch unser echter Roadtrip schon gestartet...


Es war ungewohnt für mich mit 3 Leuten zu reisen und die ganze Zeit in einer engen Kiste zu schlafen, ich meine man machte quasi alles in dem Van. So war "Wilson" für zwei Wochen unser neues Zuhause.

Von Cairns nach Brisbane ist ein langer Weg und unsere Zeit war begrenzt, so verbrachten wir fast jeden Tag ein paar Stunden auf der Autobahn, am Strand und mit sonstigen Ostküstenstädtenbummeln. Vielleicht lag es an mir, nach dem letzten Urlaub in Neuseeland, alles schien mir an der Ostküste zu künstlich und größtenteils kommerziell. Ich musste zugeben, ich war ein wenig enttäuscht von den fast gleichaussehenden Städten, durchschnittlichen Stränden, vielen touristischen Angeboten und insgesamt von dem Lieblingsstaat der Aussies: Queensland.
Townsville
Nichts desto trotz freuten wir uns riesig auf unser Highlight des Roadtrips: Whitsundays. Whitsundays sind eine Inselgruppe in den berühmten Great Barrier Reefs. Als wir in Airlie Beach ankamen, spürten wir die natürliche Schönheit des Great Barrier Reefs sofort. Das türkis-blau-grüne Wasser glitzerte unter dem weiten klaren Himmel. Es war fasziniert zusehen von den verschiedenen Segelbooten, welche orientierungslos in der Ferne tuckerten. Wir konnten kaum noch warten, da wir eine Tour auf so einem Boot gebucht haben für 3 Tage und 2 Nächte. Als ich endlich auf dem Frontdeck stand und uns Richtung den wohl angeblich beliebtesten Inseln der Great Barrier Reefs bewegten, fühlte ich den frischen Wind, welcher meinen Schal wehte, lauschte den Seaeagles und betrachtete den fantastischen Sonnenuntergang: Freiheit und Urlaub...

Schnell war die Freiheit vorbei, als ich am nächsten Tag elend in der engen Toilette saß wegen der Seekrankheit. Die erste Nacht in einem Boot war eig. angenehm, ich meine abgesehen von den engen Betten und die Nässe die man riechen konnte. Aber so bald man eingeschlafen ist(ich war froh wieder in einem normalen Bett zu schlafen statt in einem Campervan), merkt man kaum von dem schaukeligen Boot. Auf jeden Fall ging es mir besser als wir an dem Heavenbeach angelegt haben. Auch unter einem sehr bewökten Himmel war Heavenbeach ein schöner Ort und natürlich waren wir nicht die einzigen. So begegneten wir uns viele anderen Booten und anderen Abenteuersuchenden. Das Beste in dem Urlaub war die Schnorchel-Tour. Ich habe vorher noch nie geschnorchelt und so war es doppelt aufregend für mich. Plötzlich war ich in NEMOs Heimat, du kannst dir nicht vorstellen, wie schön es war, die Unterwasserwelt mit meinen eigenen Augen zu sehen. Ich sah gefühlte 1000 verschiedene Arten von Millionen Fischen, welche neben mir schwammen. Es war absolut atemberaubend, die verschiedenen Farben der Reefs, Fische und Pflanzen wahrzunehmen. Ich war einfach überwältigt und sprachlos, vielleicht bekommt ihr so einige Eindrücke in den Fotos. Insgesamt war die Bootstour eine gute Erfahrung und ich konnte auch viele netten Menschen kennen lernen, die auch auf dem Boot waren(natürlich war der größte Anteil deutsch).

HeavenbeachUnser Boot: New Horizon
Im Rest des Roadtrips haben wir uns hauptsächlich gemütlich an verschiedenen Stränden verbracht und zwei Tage vor dem Abschied Vanessas Geburtstag gefeiert. Ich hoffe du hattest einen schönen Tag, Vanese Popese( der Name ist so bescheuert^^) Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass ich meine erste Erfahrung mit Surfen gemacht habe. Nach 9 Monaten in Armidale habe ich schon längst mit Surfen-lernen aufgegeben, aber durch Zufall, dass ich doch noch mal ausprobieren konnte(Sebastian hatte einen Surfboard dabei). Es war genial. Nun muss ich entgültig den Traum mich auf der first Page der Suferboys- Magazine zusehen, aufgeben(das Surfen sieht einfach viel zu leicht aus als in der Wirklichkeit ist). Hier will ich Sebastian, Kim und Vanessa danken für die gemeinsame Zeit, die organisierten Müslifrühstücken^^ und ich werde die Zeit im "Wilson" lange in Erinnerung behalten.

Town of 1770 war angeblich der erste Ort in
Australien , welchen Captain Cook in 1770 entdeckte
Nun bin ich schon fast zwei Wochen in Armidale und zähle auch schon die Tage bis ich Armidale verlasse. Das ist echt erschreckend, wenn ich dran denke... naja ich wünsche euch alles Gute und allen BVB-Fans in Dortmund eine gute Meisterschaftsfeier.

Euer ewiges Schwarz-Gelbe Herz